Fisch ist gesund, das wissen wir alle. Ihn lecker zu machen, ist nicht ganz so einfach. In der Pfanne wird er schnell trocken und faserig, dabei kann er - klug zubereitet - ein echter kalorienarmer Gaumenschmaus sein. Eine gute Methode Fisch fettarm und saftig auf den Tisch zu bringen, ist die Zubereitung in einem Bratschlauch. Diesen kann man sich wie eine durchsichtige Tüte mit zwei offenen Enden vorstellen. Verschließt man ihn mit ansprechendem Inhalt, entsteht ein ganz wunderbares Aroma, welches durch das Fischfilet wabert und es so mit Köstlichkeit tränkt.
Bratschläuche kann man wie Frischhaltefolie in gut sortierten Supermärkten kaufen.
Für den Curryfisch zuerst den Ofen auf 100°C Umluft vorheizen. Dann eine Auflaufform und den Bratschlauch bereit legen. Eine Packung Zanderfilets (ungefähr 750g) auftauen oder frischen kaufen und mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten würzen. Von einer Bio-Orange die Schale fein abreiben und anschließend auspressen. Eine zweite Bio-Orange und eine Bio-Zitrone in Scheiben schneiden. Den Bratschlauch auf einer Seite gut verschließen, den Orangensaft mit 5EL Weißwein und 3EL Olivenöl vermischen und hinein gießen. Auf diese Mischung die geschnittenen Früchte legen. Die geriebene Orangenschale mit 1EL Curry vermengen und auf den Fisch geben, ihn dann mit kleinen Butterstückchen belegen und vorsichtig in den Schlauch auf die Früchte legen. Den Schlauch nun verschließen und das ganze für ca. 15 Minuten in den Ofen geben. Der entstandene Fischsud kann gut als Basis für eine Sauce genutzt werden.
Dazu gab es bei uns Erbsen und Reis :)
Freitag, 10. Oktober 2014
Ei-Spinat-Lachs Rolle auf Rucola-Cranberry Salat
Dies war eine sehr leckere Vorspeise eines 3-Gänge Geburtstagsmenüs.
Für die Lachsrolle werden 4 Eier gut mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit dem Mixer ein paar Minuten geschlagen, bis sie sehr schaumig sind. Anschließend werden sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Darüber werden nun 50g Parmesan gestreut und anschließend noch 200g Blattspinat verteilt. Jetzt bei 200°C ca. 10 Minuten im Ofen gebacken, bis das Ei gestockt ist und eine schöne braune Farbe angenommen hat.
Nachdem es etwas ausgekühlt ist, wird die Rolle mit 200g Frischkäse bestrichen und mit 200g Lachs belegt. Nun kann sie auch schon aufgerollt werden.
Dann sollte sie noch etwa eine Stunde, in Frischhaltefolie eingewickelt, im Kühlschrank ruhen.
Für den Salat wäscht und säubert man etwas Rucola. Dieser wird anschließend auf den Tellern verteilt und mit Cranberries und Pinienkerne bestreut. Das Dressing besteht im Grunde aus 50ml Essig, 250ml Öl, 1TL Senf, 2TL Honig sowie Salz und Pfeffer. Es kann aber je nach Geschmack variiert werden, sollte dabei aber leicht säuerlich leiben, was mit den süßen Cranberries sehr gut zusammen passt.
Direkt vor dem Servieren kommt die Vinaigrette über den Salat und die Rolle wird in fingerdicke Scheiben geschnitten, und ebenfalls auf dem Teller angerichtet.
Es folgt der Hauptgang...
Für die Lachsrolle werden 4 Eier gut mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit dem Mixer ein paar Minuten geschlagen, bis sie sehr schaumig sind. Anschließend werden sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Darüber werden nun 50g Parmesan gestreut und anschließend noch 200g Blattspinat verteilt. Jetzt bei 200°C ca. 10 Minuten im Ofen gebacken, bis das Ei gestockt ist und eine schöne braune Farbe angenommen hat.
Nachdem es etwas ausgekühlt ist, wird die Rolle mit 200g Frischkäse bestrichen und mit 200g Lachs belegt. Nun kann sie auch schon aufgerollt werden.
Dann sollte sie noch etwa eine Stunde, in Frischhaltefolie eingewickelt, im Kühlschrank ruhen.
Für den Salat wäscht und säubert man etwas Rucola. Dieser wird anschließend auf den Tellern verteilt und mit Cranberries und Pinienkerne bestreut. Das Dressing besteht im Grunde aus 50ml Essig, 250ml Öl, 1TL Senf, 2TL Honig sowie Salz und Pfeffer. Es kann aber je nach Geschmack variiert werden, sollte dabei aber leicht säuerlich leiben, was mit den süßen Cranberries sehr gut zusammen passt.
Direkt vor dem Servieren kommt die Vinaigrette über den Salat und die Rolle wird in fingerdicke Scheiben geschnitten, und ebenfalls auf dem Teller angerichtet.
Es folgt der Hauptgang...
Dienstag, 23. September 2014
Kirschmuffins mit Kokosstreusel
Kirschig! Kokosnussig! Krümelig! Saftig! Das sind die Kirschmuffins mit Knusperkokosstreuseln :)
Als Erstes wird ein Muffinblech (12er) bereitgestellt und der Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
Dann wird der Streuselteig vorbereitet. Dafür werden 100g Mehl mit 50g Kokosraspel, 75g Zucker und 75g Butter zu Teigkrümeln verknetet.
Nun werden in einer Schüssel 250g Mehl mit 2 gestrichenen TL Backpulver vermengt. In einer zweiten Schüssel werden 2 Eier mit 175g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 80g flüssige Butter und 200g Joghurt verrührt. Jetzt werden die trockenen Zutaten mit der Eiermischung verrührt und ein Glas Sauerkirschen untergehoben.
Der fertige Teig wird anschließend in die Förmchen gegeben und die Streusel werden vorsichtig darauf gestreut. Nach ca. 30 Minuten Backzeit kann man sie dann genießen.
Als Erstes wird ein Muffinblech (12er) bereitgestellt und der Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
Dann wird der Streuselteig vorbereitet. Dafür werden 100g Mehl mit 50g Kokosraspel, 75g Zucker und 75g Butter zu Teigkrümeln verknetet.
Nun werden in einer Schüssel 250g Mehl mit 2 gestrichenen TL Backpulver vermengt. In einer zweiten Schüssel werden 2 Eier mit 175g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 80g flüssige Butter und 200g Joghurt verrührt. Jetzt werden die trockenen Zutaten mit der Eiermischung verrührt und ein Glas Sauerkirschen untergehoben.
Der fertige Teig wird anschließend in die Förmchen gegeben und die Streusel werden vorsichtig darauf gestreut. Nach ca. 30 Minuten Backzeit kann man sie dann genießen.
Freitag, 1. August 2014
Zitronen-Mohnkuchen mit Frischkäsecreme
Es ist Sommer! Die Sonne scheint, die Blumen blühen und die Vögel zwitschern im Apfelbaum.
Sozusagen das perfekte Wetter, um etwas locker flockig Zitroniges zu backen.
Für den Zitronen-Mohnkuchen zuerst den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Form vorbereiten und ½ Cup Butter schmelzen. Dann vermischt man 1 Cup Zucker mit der geriebenen Schale von zwei Bio-Zitronen. Somit erhält man einen herrlich duftenden Zitronenzucker, diesen verrührt man mit dem Handrührgerät mit drei Eiern und ½TL Vanillepulver (z.B. "Vanila" von Pickerd Dekor, das ist mit echten gemahlenen Vanilleschoten) zu einer schaumigen Masse.
In einem Messbecher werden nun 1/2 Cup Milch mit 3EL Zitronensaft verrührt.
In einer weiteren Schüssel werden die trockenen Zutaten miteinander vermengt: 1¾ Cups Mehl, 1TL Backpulver, ½TL Natron, ½TL Salz und 1EL Mohnsamen.
Nun gibt man das Milchgemisch sowie das Mehlgemisch zu der schaumigen Eiermasse und verrührt alles mit der geschmolzenen Butter. Der Teig kann nun in eine Form gegeben werden und muss ca. 30 - 45 Minuten in den Ofen, bis er eine goldige Oberfläche hat.
Nachdem er ungefähr 30 Minuten abgekühlt ist, kann man ihn auf einen großen Teller geben und die Frischkäsecreme anrühren. Für diese eine Packung ungesalzenen Frischkäse (zimmerwarm) mit 2EL Butter (ebenfalls zimmerwarm) und 2EL Puderzucker zu einer Creme schlagen, nicht zu lange, damit die Butter nicht flockt. Die Creme auf den Kuchen streichen und losfuttern. (Wer mag kann noch ein paar Mohnsamen auf die Creme streuen)
Sozusagen das perfekte Wetter, um etwas locker flockig Zitroniges zu backen.
Für den Zitronen-Mohnkuchen zuerst den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Form vorbereiten und ½ Cup Butter schmelzen. Dann vermischt man 1 Cup Zucker mit der geriebenen Schale von zwei Bio-Zitronen. Somit erhält man einen herrlich duftenden Zitronenzucker, diesen verrührt man mit dem Handrührgerät mit drei Eiern und ½TL Vanillepulver (z.B. "Vanila" von Pickerd Dekor, das ist mit echten gemahlenen Vanilleschoten) zu einer schaumigen Masse.
In einem Messbecher werden nun 1/2 Cup Milch mit 3EL Zitronensaft verrührt.
In einer weiteren Schüssel werden die trockenen Zutaten miteinander vermengt: 1¾ Cups Mehl, 1TL Backpulver, ½TL Natron, ½TL Salz und 1EL Mohnsamen.
Nun gibt man das Milchgemisch sowie das Mehlgemisch zu der schaumigen Eiermasse und verrührt alles mit der geschmolzenen Butter. Der Teig kann nun in eine Form gegeben werden und muss ca. 30 - 45 Minuten in den Ofen, bis er eine goldige Oberfläche hat.
Nachdem er ungefähr 30 Minuten abgekühlt ist, kann man ihn auf einen großen Teller geben und die Frischkäsecreme anrühren. Für diese eine Packung ungesalzenen Frischkäse (zimmerwarm) mit 2EL Butter (ebenfalls zimmerwarm) und 2EL Puderzucker zu einer Creme schlagen, nicht zu lange, damit die Butter nicht flockt. Die Creme auf den Kuchen streichen und losfuttern. (Wer mag kann noch ein paar Mohnsamen auf die Creme streuen)
Donnerstag, 27. März 2014
Süßes Sushi
Diese Idee ist mir gekommen, als ich auf der Suche nach veganen Dessert-Ideen für einen Kochabend war. Die meisten enthielten Sahne oder steifes Eiweiß, welche ich mangels entsprechender Kenntnis nicht wirklich ersetzen konnte. Aber dann sah ich das Foto einer Sushi-Rolle, die mit Obst gefüllt war und somit war der Nachtisch gesichert.
Man bereitet dazu einfach die gewünschte Menge Milchreis nach Packungsanweisung zu, ich habe in diesem Fall aber Sojamilch verwendet. Dabei darf der Reis nicht zu flüssig oder zu trocken werden, sondern muss eine schöne, matschig-klebrige Konsistenz aufweisen.
Während dieser abkühlt, schneidet man beliebiges Obst in Streifen oder ganz dünne Scheiben.
Dann nimmt man am besten eine Sushimatte (oder versucht es freihändig), legt über diese Frischhaltefolie und streicht etwas Reis im Rechteck darauf. Auf den Reis kann man nun zwei bis drei Bahnen Obst legen und anschließend zu einer Rolle formen.
Man kann auch Nigiri machen, indem man einfach kleine Reisröllchen formt und diese mit dünnen Obstscheiben belegt.
Für eine weitere Variante kann man die Röllchen auch in angerösteten Kokosflocken wälzen.
Als Wasabi-Ersatz habe ich einen Pistazienpudding gemacht und als Sojasoße bietet sich Schokoladensoße an.
Man bereitet dazu einfach die gewünschte Menge Milchreis nach Packungsanweisung zu, ich habe in diesem Fall aber Sojamilch verwendet. Dabei darf der Reis nicht zu flüssig oder zu trocken werden, sondern muss eine schöne, matschig-klebrige Konsistenz aufweisen.
Während dieser abkühlt, schneidet man beliebiges Obst in Streifen oder ganz dünne Scheiben.
Dann nimmt man am besten eine Sushimatte (oder versucht es freihändig), legt über diese Frischhaltefolie und streicht etwas Reis im Rechteck darauf. Auf den Reis kann man nun zwei bis drei Bahnen Obst legen und anschließend zu einer Rolle formen.
Man kann auch Nigiri machen, indem man einfach kleine Reisröllchen formt und diese mit dünnen Obstscheiben belegt.
Für eine weitere Variante kann man die Röllchen auch in angerösteten Kokosflocken wälzen.
Als Wasabi-Ersatz habe ich einen Pistazienpudding gemacht und als Sojasoße bietet sich Schokoladensoße an.
Montag, 3. Februar 2014
Maisbrot mit Bacon, Bier und Cheddar
Dieses deftige Brot macht sich in der kalten Jahreszeit besonders gut.
Zuerst würfelt man 300g Bacon und brät diesen richtig scharf an.
Anschließend mischt man in einer großen Schüssel je 250g Mais- und Weizenmehl. Dazu kommen 2EL Zucker, 1Pck. Backpulver, 100g fein geriebener Cheddar sowie eine Prise Salz.
In einer zweiten Schüssel verrührt man 3 Eier, 120ml Milch, 250ml dunkles Bier, 100g Saure Sahne und 120g flüssige Butter.
Diese Suppe kommt nun zu den trockenen Zutaten und alles wird kurz verrührt. Jetzt kommt noch der Bacon dazu und wird ebenfalls in die Masse eingearbeitet.
Für einen Brotteig ist dieser ziemlich flüssig, wie ich finde, aber es funktioniert trotzdem :-)
Der Teig kommt in eine schmale Auflaufform, wird mit weiteren 100g geriebenem Cheddar bestreut und für ca. 45 Minuten bei 180°C gebacken.
Bevor man es aus der Form löst, sollte das Brot auskühlen, da es sonst sehr leicht zerfällt. Aber auch dann ist es noch sehr krümelig. Nach ein paar Tagen lässt es sich aber relative gut schneiden. Dann schmeckt es auch besonders gut, wenn man die Scheiben in Butter schön kross brät :-)
Zuerst würfelt man 300g Bacon und brät diesen richtig scharf an.
Anschließend mischt man in einer großen Schüssel je 250g Mais- und Weizenmehl. Dazu kommen 2EL Zucker, 1Pck. Backpulver, 100g fein geriebener Cheddar sowie eine Prise Salz.
In einer zweiten Schüssel verrührt man 3 Eier, 120ml Milch, 250ml dunkles Bier, 100g Saure Sahne und 120g flüssige Butter.
Diese Suppe kommt nun zu den trockenen Zutaten und alles wird kurz verrührt. Jetzt kommt noch der Bacon dazu und wird ebenfalls in die Masse eingearbeitet.
Für einen Brotteig ist dieser ziemlich flüssig, wie ich finde, aber es funktioniert trotzdem :-)
Der Teig kommt in eine schmale Auflaufform, wird mit weiteren 100g geriebenem Cheddar bestreut und für ca. 45 Minuten bei 180°C gebacken.
Bevor man es aus der Form löst, sollte das Brot auskühlen, da es sonst sehr leicht zerfällt. Aber auch dann ist es noch sehr krümelig. Nach ein paar Tagen lässt es sich aber relative gut schneiden. Dann schmeckt es auch besonders gut, wenn man die Scheiben in Butter schön kross brät :-)
Montag, 6. Januar 2014
Lemon Curd mit Beerentörtchen
Lemon curd ist eine britische, gold-gelbe Creme, die als Füllung für Kuchen oder als süßer Brotaufstrich genutzt wird. Selbstgemacht schmeckt sie viel zitroniger als die aus dem Laden und ist außerdem preiswerter.
Für die Zitronencreme erhitzt man 150ml Zitronensaft mit 100g Zucker (wenn man braunen Zucker benutzt, wird die Creme etwas dunkler, so wie auf den Fotos) und einem Tütchen Vanillezucker oder etwas Vanillemark. Außerdem gibt man 1EL Butter dazu und die abgeriebene Schale einer Zitrone. Wenn der Zucker sich in der Flüssigkeit gelöst hat, sollte man die Temperatur etwas herunter stellen. Denn nun werden 3 Eier durch ein Sieb in die Flüssigkeit eingerührt. Die Mischung darf nicht zu heiß sein und auf keinen Fall kochen, sonst gerinnt das Eiweiß. Ich ziehe den Topf von der heißen Platte, bevor ich die Eier einrühre, dann ist man eigentlich auf der sicheren Seite. Die Eier dann stetig und zügig mit einem Schneebesen einrühren, bis die Masse andickt. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, kann die Creme abgefüllt werden.
Für die Zitronencreme erhitzt man 150ml Zitronensaft mit 100g Zucker (wenn man braunen Zucker benutzt, wird die Creme etwas dunkler, so wie auf den Fotos) und einem Tütchen Vanillezucker oder etwas Vanillemark. Außerdem gibt man 1EL Butter dazu und die abgeriebene Schale einer Zitrone. Wenn der Zucker sich in der Flüssigkeit gelöst hat, sollte man die Temperatur etwas herunter stellen. Denn nun werden 3 Eier durch ein Sieb in die Flüssigkeit eingerührt. Die Mischung darf nicht zu heiß sein und auf keinen Fall kochen, sonst gerinnt das Eiweiß. Ich ziehe den Topf von der heißen Platte, bevor ich die Eier einrühre, dann ist man eigentlich auf der sicheren Seite. Die Eier dann stetig und zügig mit einem Schneebesen einrühren, bis die Masse andickt. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, kann die Creme abgefüllt werden.
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